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Brut- und Setzzeit

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Wir haben hier 2 unterschiedliche Meinungen dargestellt:

PRO

Leinenzwang während der "Brut- und Setzzeit" – Zur Notwendigkeit aus Sicht des Vogelschutzes

Viele Vogelarten brüten auch auf Randstreifen und an Wegrändern, auf vegetationsarmen Flächen und Brachen, an Kiesseen, Grabenrändern und in öffentlichen Parks. Also gerade dort, wo sich manche Leute Bodenbruten offenbar nicht vorstellen können.

Zur Zeit trifft man leider immer wieder auf Hundehalter, die ihre vierbeinigen Freunde nahezu überall in der Stadt und in der Region von der Leine lassen, und das während des gesetzlichen Leinenzwangs vom 1. April bis 15. Juli.

Spricht man die Leute höflich an, reagieren die meisten verlegen oder betroffen und kommen mit teils abenteuerlichen Ausreden. Äußerungen wie "Mein Hund jagt nicht" oder "Hier ist doch gar nichts, wo sollen denn hier Vögel sein?" sind typische Antworten.

Dabei wird ein großes Wissensdefizit deutlich, nicht über den Leinenzwang selbst, den kennen eigentlich alle. Über die fatalen Folgen aber, die frei laufende Hunde in der heimischen Vogelwelt anrichten, wissen die wenigsten Bescheid. Deshalb sei hier noch einmal darauf hingewiesen:

Zahlreiche Vogelarten brüten am Boden oder in Bodennähe: Kiebitz und Flussregenpfeifer, Rebhuhn, Feldlerche oder Nachtigall, um nur einige Vertreter unterschiedlicher Lebensräume zu nennen. Diese Arten brüten nämlich nicht nur auf scheinbar leblosen Ackerflächen, auf Wiesen und Weiden, sondern auch auf Randstreifen und an Wegrändern, auf vegetationsarmen Flächen und Brachen, an Kiesseen, Grabenrändern und in öffentlichen Parks unter Hecken und Gebüsch, also gerade dort, wo sich die Leute Bodenbruten offenbar nicht vorstellen können.

Taucht nun ein Hund im Nestumfeld eines solchen Bodenbrüters auf, gerät dieser in Panik, denn der Vogel unterscheidet nicht zwischen einem Wolf, einem Fuchs oder einem Hund: Für ihn sind sie alle potenzielle "Beutegreifer", unabhängig von Rasse und Größe. Der pure Anblick des vermeintlichen Feindes genügt: Der Vogel verläßt fluchtartig sein Gelege oder seine Jungen. Eier und Dunenjunge kühlen rasch aus und sterben ab. Auch ältere Jungvögel können bei nasskaltem Wetter auskühlen oder bei Hitze kollabieren. Wenn ihre Eltern sie mehrfach oder längere Zeit verlassen müssen, verhungern sie oder werden zu Opfern natürlicher Feinde, die dann ihre Chancen nutzen.

Gehört die Brut fatalerweise noch zu einer gefährdeten Rote-Liste-Art, ist der Verlust umso schwerwiegender und kann das Aussterben einer ganzen Lokalpopulation beschleunigen. Übrigens: Alle oben genannten Arten stehen in Niedersachsen auf der Roten Liste und haben zum Teil dramatische Bestandseinbußen auch in unserer Region hinnehmen müssen.

Also bitte, liebe Hundehalter: Immer anleinen und mit Ihren Hunden auf den Wegen bleiben. Oder die offiziellen Hundeauslaufflächen nutzen, dort dürfen die Vierbeiner nämlich ganzjährig herumtollen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Konrad Thye

Quelle: NABU Hannoverscher Vogelschutzverein von 1881 e.V.

Contra

CONTRA

Dieser doofe Leinenzwang während der Brut- und Setzzeit! Monatelang dürfen Hunde in Niedersachsen und Bremen nur noch angeleint draußen sein. Müssen wirklich alle Hunde überall an die Leine, und was passiert eigentlich, wenn ich mit einem unangeleinten Hund erwischt werde? Maristela Schoffelmann, die mit ihrer Border-Collie-Hündin Luna in Hannover lebt und spazieren geht, hat Rechtliches zur lästigen Leinenpflicht in einem Gastbeitrag zusammengefasst.

„In der Brut- und Setzzeit gilt besondere Aufsichtspflicht über Hunde auf und an allen Grünflächen. Wiesen, Felder und Wälder inner- und außerorts sind damit ebenfalls betroffen. Die entsprechenden Regelungen gelten in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli. In Niedersachsen herrscht in dieser Zeit pauschal Leinenzwang für Hunde in der freien Landschaft. In anderen Bundesländern sehen nur einzelne Kommunen diesen allgemeinen Zwang vor. Ein Verstoß kann mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden.“ So steht es in § 33 (1) Nr. 1 b, § 42 (3) 4. u. (4) Niedersächsisches Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG).

Bei der Ahndung mit einer Geldbuße handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit. Das Ordnungswidrigkeitsgesetz (OWiG) sagt dazu im § 47 (1): „Die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Verfolgungsbehörde. Solange das Verfahren bei ihr anhängig ist, kann sie es einstellen.“ Das heißt, dass eine Geldbuße verhängt werden kann – aber nicht muss. Dazu sagt Stadtsprecher Udo Möller: „Im Regelfall setzen wir bei Verstößen gegen die Anleinpflicht innerhalb der Brut- und Setzzeit ein Bußgeld von 70 Euro fest.“

Doch die Praxis in Hannover sieht anders aus. Sogenannte Park-Ranger arbeiten für die Stadt Hannover und haben unter anderem das Recht, im eigenen Ermessen Verwarnungsgelder zu verhängen. Dazu sagt § 56 (1) Ordnungswidrigkeitsgesetz: „Bei geringfügigen Ordnungswidrigkeiten kann die Verwaltungsbehörde den Betroffenen verwarnen und ein Verwarnungsgeld von fünf bis fünfunddreißig Euro erheben. Sie kann eine Verwarnung ohne Verwarnungsgeld erteilen.“

Wie kann es dann also sein, dass ein Park-Ranger einem Hundehalter, der seinen Hund nicht angeleint hat, mit bis 130 Euro Bußgeld droht? Zum einen hat Stadtsprecher Möller nicht hinzugefügt, dass es sich bei den 70 Euro nur um das reine Bußgeld handelt. Hinzu kommen in der Regel noch Verwaltungs- und Zustellgebühren.

Möller spricht außerdem davon, dass die Kontrollen in keinster Weise unverhältnismäßig wären und Ordnungswidrigkeitsverfahren nur bei hartnäckigen Weigerungen und Wiederholungstätern eingeleitet würden. Der Park-Ranger kann im ersten Moment natürlich nicht feststellen, ob es sich um einen Wiederholungstäter handelt, aber es liegt in seinem Ermessen, was er als hartnäckige Weigerung ansieht. Mein Tipp: Bloß nicht auf eine Diskussion einlassen!

Was ich von anderen Hundehaltern gehört habe, lässt indes darauf schließen, dass es keinen Regelfall (zur Erinnerung: 70 Euro) zu geben scheint. Es ist von Bußgeldern zwischen 100 und 250 Euro die Rede. Auch wurde bei zwei Hunden der Betrag einfach verdoppelt. Laut der Stadt Hannover sind die Park-Ranger unter anderem mit Namenschildern und einheitlicher Kleidung ausgestattet. Ich hörte wiederum, dass sie in zivil unterwegs seien und zur Tarnung sogar selbst einen Hund mitführten. Ganz klar ist die Aussage auf der Internetseite der Stadt Hannover: „Dabei steht nicht die Bestrafung, sondern die Aufklärung im Vordergrund.“ Aha!

Wikipedia sagt zum Leinenzwang in der Brut- und Setzzeit Folgendes: „Die Maßnahmen während der Brut- und Setzzeit wurden mit der Begründung eingeführt, insbesondere Bodenbrüter und Jungtiere vor frei laufenden Hunden zu schützen, vor allem solchen, die den Tieren nachstellen. Sie gelten nicht für Katzen. Von Tierschützern werden die Regelungen der Länder Bremen und Niedersachsen als zu pauschal kritisiert, da nicht berücksichtigt wird, ob im konkreten Fall tatsächlich eine Beeinträchtigung wild lebender Tiere vorliegt.“

Den meisten Hundehaltern geht es nicht mal um eine generelle Befreiung vom Leinenzwang, sondern vielmehr darum, dass wenigstens bestimmte Flächen freigegeben werden. So ist zum Beispiel die Hundeauslauffläche auf dem Kronsberg im Stadtteil Bemerode von der Regelung des Leinenzwangs in der Brut- und Setzzeit betroffen. Direkt daneben befindet sich ein Feld, das vom Besitzer regelmäßig mit einer Landmaschine gemäht wird – auch während der Brut- und Setzzeit. Das bedeutet ganz konkret: Dort, wo kaum ein Tier brütet (offizielle Hundeauslauffläche), schränkt das Gesetz Hunde unnütz in ihrer Bewegung ein, während nebenan, wo sicher mehr Vögel brüten (Grünland, landwirtschaftlich genutzte Fläche), kein Gesetz die Tiere schützt.

Nach Einschätzung von Wolfgang Apel, Tierschützer und Ehrenpräsident des Deutschen Tierschutzbundes, steht die pauschale Anleinpflicht während der Brut- und Setzzeit im Widerspruch zur tierschutzrechtlichen Verpflichtung der Hundehalter, ihre Tiere artgerecht zu bewegen.

Maristela Schoffelmann

Quelle: http://www.an-der-leine.de

Hundesendungen im TV

Cesar Millan

Cesar Millan ist "Der Hundeflüsterer". Er wurde am 27. August 1969 in Mexiko geboren.

Cesars Karriere begann als Hundefriseur

Mit 21 Jahren wanderte Millan in die USA ein. Er arbeitete dort zunächst in diversen Jobs als Hundefriseur, Tierarzthelfer und Hundepfleger. Schon früh beschäftigte sich Cesar mit Hunden und deren Verhalten.

Der gebürtige Mexikaner wurde im März 2009 US-amerikanischer Staatsbürger und lebt heute in Santa Clarita, Kalifornien. Mit seiner Ex-Frau Illusion war Millan fast zwanzig Jahren lang verheiratet, im April 2012 erfolgte die Scheidung. Die beiden haben zwei Kinder zusammen.

Seit 2004 ist er "Der Hundeflüsterer"

Im Jahr 2004 bekam Cesar seine eigene Reality Show "Der Hundeflüsterer" (engl. "Dog Whisperer"). Darüber hinaus ist er erfolgreicher Buchautor. So schrieb Cesar Millan Ratgeber über die richtige Welpenerziehung oder wie sich die Beziehung zum eigenen Hund verbessern lässt.

Dank der Unterstützung von Jada Pinkett Smith, Schauspielerin und Ehefrau von Will Smith, baute Cesar Millan die "Pacific Point Canine Academy" und das "Dog Psychology Center" auf, zwei spezielle Einrichtungen für Hunde.

"Kommunikation" und "Verständnis" ist das Credo des Hundeflüsterers

"Kein Hund kann mich überfordern. Ich rehabilitiere Hunde, ich trainiere Menschen. Ich bin der Hundeflüsterer". So beschreibt sich Cesar Millan und seine Arbeit selbst. Für Cesar ist die Kommunikation zwischen Hund und Herrchen das Wichtigste. "Communication begins with understanding." – Kommunikation beginnt mit gegenseitigem Verständnis, so der Hundeflüsterer.

Quelle: www.sixx.de

  • Tipps vom Hundeflüsterer: Einfache Maßnahmen für die gelungene Beziehung zwischen Mensch und Hund Arkana 2007, ISBN 978-3442337828.
  • Du bist der Rudelführer: Wie Sie die Erfahrungen des Hundeflüsterers für sich und Ihren Hund nutzen Arkana 2008, ISBN 978-3442338139.
  • Welcher Hund passt zu uns?: Ein Beziehungsratgeber für Familie und Hund Arkana 2009, ISBN 978-3442338689.
  • Cesar Millans Welpenschule: Die richtige Hundeerziehung von Anfang an Arkana 2010, ISBN 978-3442338795.
  • Cesar Millan: Die Glücksformel für den Hund - 98 Tipps vom Hundeflüsterer National Geographic 2013, ISBN 978 3866903760.

Maike Maja Nowak

Das ZDF strahlte 2013 eine Dokumentation über Nowak unter dem Titel Die Hundeflüsterin aus. Die Serie wurde in der zweiten Staffel mit 10 Folgen ab Januar 2014 fortgesetzt.

Maike Maja Nowak arbeitete 19 Jahre lang erfolgreich als Liedermacherin auf Konzertbühnen Deutschlands. Nach der Wende eroberte sie die Bühnen Russlands mit ihren Vertonungen der Gedichte Marina Zwetajewas und erhielt mehrere Preise. Die Entdeckung des Dörfchens, Lipowka, abgeschnitten vom Rest der Zivilisation, veränderte ihr Leben vollständig. Sie zog in eine Zeit "100 Jahre" zurück und in den folgenden sieben Jahren gesellten sich nach und nach zehn Hunde zu ihr.

Welche Bedeutung ihr Zusammenleben mit diesem Hunderudel unter der Führung des Leithundes, Wanja, später für ihr Leben haben wird, weiß sie damals noch nicht. 1997 kehrt sie nach Deutschland zurück und beendet 2000 ihre Bühnenkarriere.

Der psychisch kranke Hund, Viktor, findet den Weg zu ihr. Er ist der Anstoß zu einem Fernstudium der Hundepsychologie.
Ein Jahr später eröffnet sie die Hundeschule, "Dog-Institut" , die vom regierenden Berliner Bürgermeister, Klaus Wowereit, 2008 als "Offizieller Botschafter von Berlin" ausgezeichnet wird.

Maike Maja Nowak arbeitet seit 2007 ohne jede Form von Dressur, also weder mit rein positiver Verstärkung (z.B. durch Leckerchen), noch mit Gewalt. Ihr gelang, eine gemeinsame Frequenz zwischen einem Hund und einem Menschen zu finden, durch die es möglich ist, situativ mit einem Hund zu kommunizieren. Ihre Lehrmeister dabei sind und waren: Hunde.

Maike Maja Nowak ist damit so erfolgreich, dass heute weltweit Menschen ihr Dog-Institut in Berlin besuchen.

(Goldmannverlag)

Quelle: www.dog-institut.de

  • Maja Nowak: Die mit dem Hund tanzt. Tierisch menschliche Geschichten. 1. Auflage. Mosaik, Februar 2011, ISBN 978-3-442-39212-4.
  • Maja Nowak: Wanja und die wilden Hunde. Mein Leben in fünf Jahreszeiten. 1. Auflage. Mosaik, Februar 2012, ISBN 978-3-442-39213-1.
  • Maja Nowak: Wie viel Mensch braucht ein Hund. Tierisch menschliche Geschichten. 1. Auflage. Mosaik, Oktober 2013, ISBN 978-3-442-39220-9.

Marin Rütter

Martin Rütter (* 22. Juni 1970 in Duisburg) ist ein deutscher Hundetrainer und Buchautor. Er wurde seit Mitte der 1990er Jahre durch eine Reihe von Fernseh- und Bühnenproduktionen über den Umgang mit Hunden bekannt.

Ab 1995 betrieb Rütter das Zentrum für Menschen mit Hund bei Erftstadt und bildete dort Hunde und ihre Halter nach der von ihm entwickelten Methode D.O.G.S. (Dog Orientated Guiding System = am Hund orientiertes Führungssystem) aus. Gleichzeitig begann er als Berater bei TV-Sendern zu arbeiten. Rütter stand im Mittelpunkt der Dokumentationsreihe Eine Couch für alle Felle, die von Bettina Böttinger für den WDR produziert wurde. In den zwei Staffeln widmete sich die Dokumentation seiner Arbeit als Hundetrainer und begleitete ihn beim Umgang mit Tier und Mensch. Zudem fungierte Rütter ab 2004 als Protagonist im wöchentlichen ZDF-Ratgeber Unterwegs mit dem Hundeversteher/Volle Kanne.

Rütter ist seit 2005 Berater der Produktion Ein Team für alle Felle, in der Probleme mit Haustieren vorgestellt und Lösungsmöglichkeiten dargestellt werden. Seit 2008 ist er in der VOX-Doku-Reihe Der Hundeprofi zu sehen, bei der er Familien und Privatpersonen bei der Hunderziehung unterstützt. Am 6. März 2010 startete auf VOX die Serie der V.I.P. Hundeprofi, in der er bekannten Persönlichkeiten, unter anderem Moderatorin Nina Ruge, Schauspieler Martin Semmelrogge oder Rapper Eko Fresh, bei Problemen in der Hundeerziehung hilft.

Daneben trat Rütter mit einem Bühnenprogramm namens Hund-Deutsch / Deutsch-Hund auf. Seit dem 25. September 2012 ist Rütter mit seinem neuen Programm namens Der tut nix! auf Tour.

Rütter ist verheiratet und hat vier Kinder.

  • Hundetraining mit Martin Rütter. Individuell – partnerschaftlich – leise – einfach D.O.G.S. Kosmos (Franckh-Kosmos) 2006, ISBN 978-3-440-10827-7.
  • Sprachkurs Hund: Körpersprache verstehen, richtig kommunizieren. Kosmos (Franckh-Kosmos) 2009, ISBN 978-3-440-11225-0.
  • Eine Couch für alle Felle – Probleme im Hundealltag? (Co-Autorin: Bettina Böttinger) vgs Verlagsgesellschaft 2004, ISBN 978-3-8025-1606-1.
  • Eine Couch für alle Felle 2 – Tierische Probleme leicht gelöst. (Co-Autorin: Bettina Böttinger) vgs Verlagsgesellschaft, ISBN 978-3-8025-1639-9.
  • Angst bei Hunden. Unsicherheiten erkennen und verstehen – Vertrauen aufbauen. (Co-Autorin: Jeanette Przygoda) Kosmos (Franckh-Kosmos) 2006, ISBN 978-3-440-10828-4.
  • Hund-Deutsch. Vom Hundeliebhaber zum Hundeversteher. Langenscheidt KG 2009, ISBN 978-3-468-73232-4.
  • Wie immer Chefsache. (Roman) Tag & Nacht 2010, ISBN 978-3-442-83002-2.

Leitlinie zur Impfung von Kleintieren

Leitlinie ansehen (733,6 KiB)

Quelle: Ständige Impfkommission Vet. im Bundesverband Praktizierender Tierärzte e. V. (bpt)

Unsere Umgebung

Hier finden Sie einige Informationen zu unserer Umgebung.

Hannover

Hannover [haˈnoːfɐ] ist die Hauptstadt des Landes Niedersachsen. Der Ort wurde 1150 erstmals erwähnt und war ab 1692 Hauptstadt Kurhannovers, ab 1814 Hauptstadt des Königreichs Hannover und zwischen 1866 und 1946 nach dessen Annexion durch Preußen als Folge des Deutschen Krieges Hauptstadt der Provinz Hannover. 1875 wurde sie mit Überschreiten der Marke von 100.000 Einwohnern zur Großstadt. Heute zählt Hannover mit 532.163 Einwohnern (Ende 2015) zu den 15 größten Städten Deutschlands.
Die Stadt gehört zur Region Hannover (einem Zusammenschluss des ehemaligen Landkreises Hannover und der Stadt Hannover), die als Kommunalverband besonderer Art fungiert; sie ist Teil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.
Die an der Leine gelegene Stadt ist durch die seit 1947 stattfindende Hannover Messe sowie die CeBIT-Messe international bekannt. (Das Messegelände ist das größte der Welt)

Bei Hannover kreuzen sich ferner wichtige Schienen- und Straßenverkehrsverbindungen der Nord-Süd-Richtung mit solchen der Ost-West-Richtung. Über den Mittellandkanal ist Hannover zudem an das Binnenschifffahrtsnetz angebunden.

Laatzen

Laatzen ist eine Stadt in der Region Hannover (Niedersachsen). Sie hat den Status einer selbständigen Gemeinde. Sie liegt südlich der Landeshauptstadt Hannover.

Laatzen liegt an der Leine. Der Fluss bildet zusammen mit der Leinemasch die westliche Grenze des Stadtgebiets. Der Übergang der Wohnbebauung zur nördlich gelegenen Landeshauptstadt Hannover ist fließend. Im Osten wird Laatzen vom Kronsberg und dem Bockmerholz (dem größten Waldgebiet in der nahen Umgebung Hannovers) begrenzt.

Die Stadt grenzt im Uhrzeigersinn, beginnend im Südwesten an Pattensen, Hemmingen, Hannover und Sehnde (Region Hannover), sowie an Algermissen und Sarstedt (Landkreis Hildesheim).

Laatzen besteht aus den Ortsteilen Alt-Laatzen, Grasdorf, Laatzen-Mitte, Rethen, Gleidingen und Ingeln-Oesselse.

Pattensen

Pattensen ist eine Kleinstadt in der Region Hannover südlich der Stadt Hannover in Niedersachsen. Sie ist mit etwa 15.000 Einwohnern nach Wennigsen die zweitkleinste Gemeinde in der Region und landwirtschaftlich geprägt. Viele der Bewohner sind Pendler in den Wirtschaftsraum Hannover.

Pattensen grenzt im Uhrzeigersinn, beginnend im Südwesten, an Springe, Hemmingen und Laatzen, alle in der Region Hannover, sowie an Sarstedt und Nordstemmen aus dem Landkreis Hildesheim. Der Ort liegt in der historischen Landschaft des Calenberger Landes und innerhalb der Calenberger Lössbörde mit fruchtbaren Ackerböden.

Jeder Stadtteil hat seine eigene Ortslage, zwischen ihnen liegen jeweils einige hundert bis etwa viertausend Meter landwirtschaftlich genutzter Flächen. Zwischen Pattensen-Mitte und dem südsüdöstlich benachbarten Jeinsen liegen etwa vier Kilometer landwirtschaftliche Fläche, die zum Teil zu Sarstedt gehört.

Im Osten Pattensens fließt die Leine mit den Naturschutzgebieten Alte Leine und Leineaue zwischen Ruthe und Koldingen und den Landschaftschutzgebieten Obere Leine und Calenberger Leinetal. Ganz im Süden liegt auf etwa einem Quadratkilometer Fläche eine bewaldete Erhebung mit dem Marienberg, dem Schulenberger Berg und dem Maßberg, sowie dem Adenser Berg auf Nordstemmer Gebiet. Einige weitere Waldstücke (Jeinser Holz) liegen im Südwesten bei Hüpede und Oerie.

Zu Pattensen gehören die Stadtteile Hüpede, Jeinsen, Koldingen, Oerie, Pattensen-Mitte, Reden, Schulenburg und Vardegötzen und die weiteren Ortslagen Thiedenwiese und Lauenstadt. Hüpede und Oerie bilden ortsrechtlich die Ortschaft Hüpede-Oerie und haben somit einen gemeinsamen Ortsrat.

Hemmingen

Hemmingen ist eine Stadt (seit dem 1. März 1999) südlich von Hannover in Niedersachsen und gehört zur Region Hannover.

Die Stadt Hemmingen besteht aus den sieben Stadtteilen Arnum (Fläche: 4,62 km²), Devese (3,27 km²), Harkenbleck (3,49 km²), Hemmingen-Westerfeld (5,32 km²), Hiddestorf (8,69 km²), Ohlendorf (3,56 km²) und Wilkenburg (2,68 km²). Mit 31,58 km² ist sie der Fläche nach die kleinste Kommune der Region Hannover.

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Arnum, Devese, Harkenbleck, Hemmingen-Westerfeld, Hiddestorf, Ohlendorf und Wilkenburg zur neuen Gemeinde Hemmingen zusammengeschlossen. Die sieben ehemaligen Gemeinden haben sich schnell zu einer örtlichen Gemeinschaft zusammengefunden. Charakteristisch für die Ortsteile ist die rapide Entwicklung nach 1945. Wohnten im Gebiet der heutigen Stadt Hemmingen im Jahre 1939 nur 4334 Einwohner, sind es heute rund 18.500. Moderne Wohnbauten bestimmen das Ortsbild.

In den Jahren 2003 und 2004 wurden der Rathausplatz und ein Teil der angrenzenden Gebäude saniert und modernisiert. Das Rathaus wurde teilweise abgerissen und im Neubau erweitert und aufgestockt, um den Anforderungen an eine moderne Verwaltung gerecht zu werden.

Sehnde

Sehnde ist eine Stadt (seit dem 18. Oktober 1997) und selbständige Gemeinde in Niedersachsen am Südostrand der Region Hannover. Sie besteht aus 15 Ortsteilen mit rund 24.000 Einwohnern.

Sehnde grenzt im Uhrzeigersinn, beginnend im Südwesten, an Laatzen, Hannover und Lehrte sowie an Hohenhameln (Landkreis Peine) und Algermissen (Landkreis Hildesheim).

Die Gebietsreform, die am 1. März 1974 wirksam wurde, schuf die neue Gemeinde aus den 15 bisher selbständigen Gemeinden Bilm, Bolzum, Dolgen, Evern, Gretenberg, Haimar, Höver, Ilten, Klein Lobke, Müllingen, Rethmar, Sehnde, Wassel, Wehmingen und Wirringen.

Algermissen

Algermissen ist eine Gemeinde im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen in Deutschland.

Die Gemeinde erstreckt sich über 35,56 km² und besteht aus sechs Ortschaften: Algermissen, Lühnde, Groß Lobke, Bledeln, Ummeln und Wätzum. Die Gemeinde liegt inmitten der Hildesheimer Börde. Mitten durch das Gemeindegebiet fließt der Stichkanal Hildesheim.

2012 hatte Algermissen rund 7.900 Einwohner.

Sarstedt

Sarstedt ist eine am Fluss Innerste gelegene Kleinstadt im (süd)östlichen Niedersachsen (West-Ostfalen). Das Mittelzentrum des Landkreises Hildesheim hat über 18.600 Einwohner.

Sarstedt liegt etwa 13 km nordwestlich von Hildesheim und 21 km südöstlich von Hannover. Sarstedt war zwischen 1885 und 1946 die einzige und ist seitdem die nördlichste Stadt im Landkreis Hildesheim. Westlich des Ortes verläuft die Innerste, welche vom Bruchgraben im Süden gespeist wird und 2 km weiter im nördlichen Ortsteil Ruthe in die Leine mündet. Mit dem Sarstedt-Sehnder Höhenzug endet das Leinebergland und geht endgültig in die norddeutsche Tiefebene über. Sarstedt grenzt im Osten an Algermissen, im Südosten an Harsum, im Süden an Giesen und Barnten (das seit 1974 Ortsteil von Nordstemmen ist) (alle Landkreis Hildesheim), im Nordwesten an Pattensen und im Norden an Laatzen (beide Region Hannover).

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